Growbox Bewässerung – So wird es richtig gemacht!

Die richtige Growbox Bewässerung ein wichtiger Bestandteil bei deiner Pflanzenzucht.

Prinzipiell gibt es verschiedene Arten der Bewässerung aber auch dem Wasser selbst muss man Beachtung schenken.

Growbox Bewässerung auf verschiedene Arten

Wir unterscheiden zwischen drei Arten, wie du die Pflanzen in deiner Growbox bewässern kannst.

Mehr oder weniger automatische Bewässerungssysteme, dass händische Gießen, und die Hydrokultur.

Letztere kann man vielleicht noch als Bewässerungssystem sehen, sie unterscheidet sich aber dadurch, das sie auf die Benutzung von Erde verzichtet.

Teil- beziehungsweise vollautomatisierte Bewässerungssysteme

Bewässerungssysteme dienen dazu, die Growbox Bewässerung zu automatisieren oder wenigstens eine Teilautomatisierung zu erreichen.

Es fängt bei einfachen Systemen an, die eingefülltes Wasser über einen bestimmten Zeitraum freisetzen und geht über Systeme die ihr Wasser aus Wassertanks beziehen, hin zu vollautomatisierten Systemen die gleichzeitig die Wasserqualität messen und gegebenenfalls anpassen.

AutoPot System*

Growbox Bewässerung - So wird es richtig gemacht! 2

AutoPot 1Pot System* – unsere Empfehlung

Das AutoPot System ist ideal für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Es vereint die einfache Bedienbarkeit der Ton Tropfsysteme mit der individuellen Erweiterungsmöglichkeit  der elektrischen Pump Tropfysteme.

Vorteile Nachteile
  • Modular erweiterbar
  • Für jede beliebige Größenordnung geeignet
  • Kein Strom notwendig
  • Natürlicher Bewässerungszyklus für die Pflanzen
  • Einfache Wartung
  • Anschaffungskosten etwas höher

Das AutoPot System ist ideal für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Es vereint die einfache Bedienbarkeit der Ton Tropfsysteme mit der individuellen Erweiterungsmöglichkeit  der elektrischen Pump Tropfysteme.

Und so funktioniert es:

  1. Über spezielle Ventile wird zunächst die Wasserschale unter den Töpfen aufgefüllt.
  2. Danach zieht sich die Pflanze soviel Wasser wie benötigt.
  3. Erst wenn die Wasserschale wieder leer ist füllt das System wieder Wasser nach – ohne elektrischer Pumpe

Dadurch entsteht ein natürlicher Bewässerungs – Trocken Zyklus, welcher auch das Wachstum und den Ertrag der Pflanzen optimiert.

Elektrische Pump Tropf Systeme*

Etwas aufwändiger aber dafür auch für große Pflanzen gut geeignet sind sogenannte Pump Tropf Systeme, auch damit geht die Growbox Bewässerung einfach von statten. Dabei werden sich nicht wie bei den Ton Systemen die Naturgesetzte zur Nutze gemacht sondern eine elektrische Pumpe pumpt das Wasser aus einem Tank über Schläuche zu kleinen Tropfsystemen, die die Flüssigkeit an die Erde abgeben.

Vorteile Nachteile
  • Modular erweiterbar
  • Für jede beliebige Größenordnung geeignet
  • Wassermenge kann individuell angepasst werden
  • Ideal für erfahrene Grower
  • Sehr teuer

Tropf Systeme aus Ton*

Die wohl simpelste Methode die Growbox Bewässerung zu automatisieren sind Tongefäße. Sie gehören zu den Tropf Systemen*, die Funktionsweise ist sehr einfach.

Je nach System wird Wasser entweder direkt in das Tongefäß gefüllt oder man hat einen Vorratsbehälter (wie etwa eine große PET oder Weinflasche) und das Wasser gelangt über einen Schlauch in das Tongefäß.

Growbox Bewässerung - So wird es richtig gemacht! 3Growbox Bewässerung - So wird es richtig gemacht! 4

Das Wasser kann durch die poröse Struktur des Tongefäß tropfen. Das Gefäß wird nun in die Erde gesteckt und gibt die Flüssigkeit langsam an selbige ab. Durch das so entstehende Vakuum im Inneren des Tongefäßes wird neues Wasser aus dem Reservoir gezogen.

Vorteile Nachteile
  • Kein Strom notwendig
  • Übergießen praktisch unmöglich
  • Pflanze zieht sich soviel Wasser wie benötigt
  • Kostengünstig
  • Nicht geeignet für große Pflanzen
  • Regelmäßiges checken des Wasserbehälters notwendig

Händisches Substrat gießen (auch bekannt als ‚Die Gießkanne‘)

Die einfachste Methode der Growbox Bewässerung ist das Gießen von Hand. Zwar solltest du jeden Tag prüfen ob du gießen musst aber nach unserer Erfahrung brauchst du nur alle 2-3 Tage gießen. Wir haben dazu eine handelsübliche Gießkanne verwendet.

Der Vorteil des händischen Gießens ist, dass du am wenigsten Probleme mit Über- oder Unterbewässerung haben wirst. Dafür hast du aber auch etwas mehr Arbeit. Wenn du nicht mehr als ein bis zwei Growboxen hast, dauert das Gießen jedoch nur wenige Minuten und ist damit in unseren Augen absolut verkraftbar.

Vorteile Nachteile
  • kostengünstigste Variante
  • keine unabsichtliche Über/Unterbewässerung
  • fast täglicher Arbeitsaufwand
  • „Bewässerungsassistent“ benötigt, wenn du auf Urlaub bist

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