LED Grow Lampe – Die besten Growbox Beleuchtungen

In diesem Beitrag geht es jedoch um die LED Grow Lampe – also das growen mit einer LED Lampe.

Was ist ist eine LED Pflanzenlampe?

Worin liegen die Vorteile und welche Nachteile hat ein LED Pflanzenlicht?

Diesen Fragen möchten wir heute nachgehen und dir verraten, ob sich die Anschaffung einer LED Grow Lampe für dich lohnt.

Dimensionsberechnung für dich
Wir haben für dich die passenden LEDs für deine Growboxgröße vorberechnet. Du findest sie in unserer Dimensionsberechnung.
LED Grow Lampe - Die besten Growbox Beleuchtungen 1

Der Preis-Leistungs Sieger – Sanlight*

Die Sanlight LED Bars (2. Generation) bieten ein optimales Lichtspektrum und päzise Lichtlenkung.

Ein großer Vorteil ist die passive Kühlung, dadurch sind die Leuchten lautlos zu betreiben.

Außerdem gibt es 3 Jahre Herstellergarantie.

Mit dem Sanlight Komplettset sparst du im Schnitt 5% im Vergleich zum Kauf der einzelnen Teile.

Es beinhaltet: 2x SANlight Gen2 LED Bars, Stromkabel
2x Verlängerungskabel, 1x Mehrfachstecker für Q-Serie
2x GrowPRO Seilzugratschen &1x Legrand Omnirex Zeitschaltuhr

LED Grow Lampe - Die besten Growbox Beleuchtungen 2LED Grow Lampe - Die besten Growbox Beleuchtungen 3

Die Einsteiger Variante – Mars Hydro LED Grow Lamp*

Im Lieferumfang drinnen sind Dimmer (!), Aufhängung und Seile. Sie kann auch in Serie geschalten werden.

Vollspektrum hilft in der Wachstumsphase, Infrarot für die Blütephase.

Vorberechnete LED Tabelle

Vorteile Nachteile
  • Geringer Stromverbrauch bei hoher Lichtstärke
  • Geringe Wärmeabgabe, heizt deine Growbox nicht auf
  • Lange Lebensdauer
  • Können das Farbspektrum der Sonne am Besten nachbilden
  • Qualität kostet – etwas höherer Anschaffungspreis
  • Gravierende Unterschiede bei der Qualität

Wie funktionieren LED Grow Lampen?

Schauen wir uns doch zuerst einmal an, wofür der Name LED überhaupt steht. Ausgesprochen spricht man bei der LED nämlich von einer Licht-emittierende Diode. Wir erinnern uns an den Schulunterricht: eine Diode lässt, vereinfacht gesagt, Strom nur in eine Richtung durch.

Fließt also Strom durch die Diode, so sendet diese Licht aus. Außerdem entsteht ein kleines bisschen Verlustwärme. Jedoch bei weitem nicht so viel wie bei anderen Leuchtmitteln. Deshalb leisten LED Pflanzenlichter einen ausgezeichneten Job darin, den verwendeten Strom in Licht umzuwandeln. Wenn du dich für die Funktion auf chemischer Ebene interessierst, solltest du dir auf jeden Fall einmal den Wikipedia Artikel zu Leuchtdioden durchlesen.

Vorteile der LED Pflanzenlampe

Die Vorteile von LEDs in der Pflanzenzucht liegen klar auf der Hand. Sie sind zum einen, wie oben bereits erklärt, sehr effektiv darin Licht aus Strom zu erzeugen. Das macht sie sparsam. Haben andere Leuchtmittel einen geringeren Wirkungsgrad, so benötigen sie mehr Strom um die selbe Lichtstärke zu erzeugen. Deswegen kann es gut sein, dass eine LED Pflanzenlampe nur 300W verbraucht um die gleiche Lichtstärke wie eine 500W oder 600W NDL zu erzeugen.

Der nächste Punkt hängt ebenfalls damit zusammen. Da weniger Leistung in Wärme übergeht und somit verloren ist, heizt eine LED die Growbox weniger auf. Im Winter kann man das vielleicht sogar wollen aber man sollte lieber für ein stabiles Klima sorgen anstatt darauf zu vertrauen seine Box durch die Lampe aufzuheizen. Zumal diese in der Ruhephase eh ausgeschaltet ist.

Außerdem wird den LED Lampen nachgesagt, das Farbspektrum der Sonne am besten nachbilden zu können. Dies schafft man durch die Kombination von vielen kleinen LEDs welche Licht in unterschiedlichen Wellenlängen erzeugen. Mehrere LEDs werden dann zu einem Modul zusammen gefasst, dass das gesamte Lichtspektrum abbildet.

Zu guter letzt wäre noch zu nennen, das LEDs eine unglaublich lange Lebensdauer haben und dabei in den meisten Farbspektren im Laufe der Zeit kaum an Leuchtkraft verlieren. Somit bieten sich LEDs vor allem für diejenigen an, die langfristig planen. So wird der höhere Anschaffungspreis über die Laufzeit amortisiert.

Was sind die Nachteile einer LED Grow Lampe?

Nun, LEDs sind noch relativ neu im Bereich des Homegrown und daher besitzen sie noch nicht das gleiche Vertrauen wie beispielsweise NDLs und MHLs. Es gibt Grower, die auf LEDs schwören und andere, die nichts von ihnen halten. So wie wir oben die Vorteile aufgezählt haben, so müssen wir auch die Nachteile nennen.

Als wichtigster Punkt, abgesehen vom Vertrauen, ist die Tatsache, das LED Pflanzenlampen immer noch sehr teuer in der Anschaffung sind. Während man für eine 400W Natriumdampflampe gerade einmal 20€ auf den Tisch legen muss, kostet eine gleichstarke, hochwertige LED Grow Lampe mit ca. 200€ das zehnfache.

Die Auswahl der richtigen LED ist ebenfalls wesentlich schwerer. Da von LEDs ein breites Lichtspektrum abgedeckt wird und es gravierende Unterschiede in Leistung und Qualität gibt, fällt es gerade Anfängern schwer einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung zu finden.

Worauf muss ich bei einer LED Grow Lampe achten?

Als erste sollte man wissen, dass die meisten LED Pflanzenlichter mit einer höheren Wattzahl beworben werden, als sie tatsächlich aufweisen. Das hat beim ein oder anderen schon zu Verwirrung und Verärgerung geführt. Bei LEDs wird nämlich üblicherweise mit der äquivalenten Lichtleistung geworben.

Das heißt konkret, dass eine 600W LED Grow Lampe tatsächlich z. B. nur 300W Strom verbraucht. Sie ist aber genau so hell wie eine herkömmliche Lampe (z. B. eine NDL) mit 600W. Das ist für den Grower in sofern erfreulich, als dass er bei der Verwendung von LED Pflanzenlichtern bei geringerem Stromverbrauch die gleiche Lichtleistung erhält.

Als nächstes sollte man darauf achten, welches Lichtspektrum die LED abbilden kann. Wird das ganze Spektrum der Sonne abgebildet handelt es sich um eine Allrounder. Wird nur ein schmaler Bereich abgebildet handelt es sich um eine spezifische Wachstums- oder Blütelampe.

Doch Vorsicht, man sollte auch deutlich zwischen herkömmlichen LED Konsumerlampen und LED Pflanzenlampen unterscheiden. Erstere haben nämlich meistens ganz andere Bereiche des Lichtspektrums abgedeckt, als unsere Pflanzen benötigen. Wir interessieren uns nämlich vor allem für blaues bis weißes Licht für das Wachstum der Pflanzen sowie rotes Licht für die Bildung großzügiger Knospen.

Schreibe einen Kommentar