Natriumdamplampe (NDL) & Metallhallogenlampe (MHL) Kaufberatung – die beste Beleuchtung für deine Growbox

Natriumdampflampen gehören zu den am häufigsten genutzten Leuchtmitteln wenn es um den Anbau in den eigenen vier Wänden geht. Häufig wird der Begriff Natriumdampflampe (NDL)* jedoch fälschlicherweise auch für andere Halogen-Metalldampflampen (MHLs)*. verwendet.

Mit diesem Beitrag möchten wir ein bisschen Klarheit schaffen und auf die Vor- und Nachteile eingehen.

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Wir haben für dich die gängisten Dimensionen der MH/ND Leuchten vor berechnet. Du findest sie in unserer Dimensionsberechnung.

Die beste Metallhalogenlampe für deine Growbox – Wachstumsphase

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Aktuell ist die Venture Sunmaster MH Cool Deluxe die „go-to“ Lösung für eine gute Beleuchtung in der Wachstumsphase.

Details:

Versionen:
150 W (Elektrox)*250 W*400 W*600 W*1000 W*

Die beste Natriumdampflampe für deine Growbox – Blütephase

Details:

Versionen:
150 W (Elektrox)*250 W*400 W*600 W*1000 W*

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MHL/NDL Komplettsets für Grow-Anfänger

Sets haben den großen Vorteil, dass alle Teile aufeinander abgestimmt sind, sie vor verkabelt geliefert werden und etwas günstiger sind als die Einzelteile.

Wir empfehlen diese daher speziell für Anfänger.

Sets ab 250W beinhalten:

  • Reflektor incl. Super Spreader
  • elektronisches Vorschaltgerät
  • Osram NAV-T (Blüte) & Venture Sunmaster (Wachstum)
  • Easy-Rolls
  • analoge Zeitschaltuhr

Versionen:
150 W (Standardset)*  | 250 W*400 W*600 W*1000 W*

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Unsere vor berechnete Dimensionierung

Unbedingt notwendiges Zubehör

Solltest du kein MHL/NDL Komplettset* kaufen wollen, so benötigst du dieses Zubehör.

Aufhängung

Vorschaltgeräte

Reflektor

Zeitschaltuhr

Damit du nicht manuell das Licht ein und ausschalten musst solltest du dir auf jeden Fall eine Zeitschaltuhr zulegen.

Elektronische eigenen sich dabei für geringe Leistung, ab ca. 400W solltest du aber auf eine analoge zurückgreifen. Diese kann mit den Stromspitzen besser umgehen.

Für die ganzen Vorsichtigen empfehlen wir ab 1000W ein Relais mit Zeitschaltuhr, damit bist du besser gegen etwaige Kabelbrände oder ähnlichem abgesichert.

Welche Lampe / wie viel Watt für meine Growbox?

Das kommt, wie oben bereits angeschnitten, sehr stark auf die Größe deiner Box an.

Für die Wachstumsphase solltest du pro m2 zumindest 30.000 Lumen Leistung haben, für die Blütephase zumindest 50.000.

In unserem Beitrag zur Beleuchtung beschreiben wir, wie du ausrechnest ob eine Lampe stark genug für deine Growbox ist. Am besten liest du dir den Teil über Lichtstärke einmal durch, oder aber du wählst deine Lampen aus unserer vorberechneten Tabelle.

Das solltest du über Gasentladungslampen wissen

NDLs sowie MHLs gehören zu den Gasentladungslampen, zu denen z. B. auch Neonröhren zählen. Sie bestehen aus einer Kathode und einer Anode, welche sich in einem versiegelten Glaskolben befinden. Dieser ist mit Gas gefüllt. Legt man eine bestimmte Spannung an, so kommt es zu einer Gasentladung bei der Licht entsteht.

Wenn du dich für die genaue Funktionsweise interessiert, kannst du dir ja mal den Wikipediabeitrag zu Gasentladungslampen durchlesen. Für uns als Grower ist aber eigentlich nur eine Sache interessant zu wissen. Während MHLs genau mit der Leistung betrieben werden müssen, für die sie ausgelegt sind (z. B. 400W), können Natriumdampflampen mit einer variablen Leistung betrieben werden.

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Wichtig wäre an dieser Stelle noch anzumerken, dass NDLs und MHLs ein sogenanntes Vorschaltgerät (VSG)* benötigen. Dieses erzeugt die notwendige Spannung. Hier gibt es ebenfalls zwei Varianten. Analoge VSG* bestehen aus Spulen und Metall. Sie erhitzen sich bei Benutzung stärker und haben einen Verlust von etwa 10% – 20% der Lampen-Nennleistung.

Elektronische/digitale VSG*bestehen aus Platinen und Computer-Chips, werden weniger warm und haben fast gar keinen Verlust und sind außerdem besser darin, die für die Lampe benötigte Spannung zu erzeugen. So holen sie nicht nur mehr aus der Lampe heraus, auch ältere Lampen, die mit der Zeit ein wenig an Leistung verloren haben, leuchten mit einem elektronischen VSG.

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Okay, zurück zu den Natriumdampflampen mit ihrer variablen Leistung. Natürlich heißt das nicht, dass eine 400W NDL mit einem 250W oder 600W Vorschaltgerät betrieben werden kann. Es gibt aber elektronische VSG, die per Schalter bis zu 10% zusätzlicher Leistung abgeben können. So wird aus 400W auf einmal 440W oder aus 600W 660W.

Das funktioniert aber nur mit NDLs. MHLs müssen zwingen mit der Leistung betrieben werden, für die sie ausgelegt sind. Sonst gehen sie kaputt.

Vorteile der Gasentladungslampe

Kommen wir nun zu den Vorteilen der Gasentladungslampen. Da wäre als erstes und wichtigstes Argument die Aussendung von monochromatischem Licht zu nennen. Das heißt, dass das Licht nur einen winzig kleinen Bereich des gesammten Lichtspektrums abbildet.

Diese Eigenschaft können wir uns zu nutze machen, denn wir wissen genau welches Spektrum unsere Schützlinge in der Wachstums- und welches in der Blütephase benötigen. Das ist gut, da das Licht aus anderen Spektren von den Pflanzen kaum bis gar nicht verwertet werden kann.

Als nächstes muss man sagen, dass NDLs und MHLs sehr lichtstark sind (ca. 150 Lumen pro Watt). Mit der gleichen Leistung wird man bei herkömmlichen Leuchtstoffröhren weniger Lichtstärke erhalten (ca. 45-100 Lumen pro Watt). Eine 250W Natriumdampflampe hat je nach Hersteller 33.000 bis 40.000 Lumen.

Als letzter Punkt währe noch zu nennen, dass die Lampen sehr günstig sind. Das liegt daran, dass sie nahezu überall auf der Welt verwendet werden. Auch du hast sicherlich schon tausende gesehen, denn sie werden häufig in Straßenlaternen eingesetzt.

Das sind die Nachteile der Gasentladungslampe

Doch Gasentladungslampen haben auch Nachteile. Zum einen haben sie eine hohe Wärmeentwicklung. Im Betrieb werden sie ziemlich heiß und sind auch etwas empfindlicher was Schmutz angeht. Man sollte sie z. B. nicht mit fettigen Händen anfassen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Rückstände sie im Betrieb platzen lassen.

Außerdem verbrauchen sie immer noch ziemlich viel Strom. Für eine 100×100 cm große Grundfläche sollte man mindestens eine 400W Lampe benutzen. Mittlerweile gibt es alternative Leuchtmittel wie LEDs, die zwar etwas Stromsparender aber dafür auch teurer in der Anschaffung sind.