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6 Energiespartipps für Indoor Grower

Die derzeitige Energiekrise sorgt derzeit dafür, dass viele Menschen den Gürtel enger schnallen müssen.

Insbesondere die Stromkosten erweisen sich mittlerweile als großes Problem.

Da der Stromverbrauch beim Hanfanbau im Inneren recht hoch ist, entstehen aufgrund der aktuellen Lage hohe Kosten.

Doch gibt es einige Energiespartipps für Indoor Grower, die bares Geld wert sind.

Wir zeigen Dir, mit welchen Mitteln Du künftig günstiger growen kannst.

Wie berechne ich meine Stromkosten?

Um zu ermitteln, welche Stromkosten pro Grow entstehen, müssen sämtliche Bestandteile des Setups auf ihren Stromverbrauch überprüft werden.

Konkret sind dies:

  • die Lampen während der Wachstums- und Blütephase
  • das Vorschaltgerät
  • die Elemente zur Abluft
  • der Ventilator

Anhand der jeweiligen Wattzahlen, den zu erwartenden Laufleistungen und dem örtlichen Preis für Kilowattstunden lassen sich die Kosten für einen Anbauzyklus ziemlich präzise berechnen.

Hierfür bedienen wir uns eines Beispiels, in welchem wir von einer vierwöchigen Wachstumsphase sowie einer achtwöchigen Blütephase ausgehen:

  • Lampe während der Wachstumsphase (28Tage x 18 Stunden) x 600W = 302.400 Wattstunden = 302,4 Kilowattstunden
  • Lampe während der Blütephase (56 Tage x 12 Stunden) x 600W = 403.200 Wattstunden = 403,2 Kilowattstunden
  • Vorschaltgerät: Leistung der Lampen x 15/100 = 90.720 Wattstunden = 90,7 Kilowattstunden
  • Abluft: (84 Tage x 24 Stunden) x 25W = 50.400 Wattstunden = 50,4 Kilowattstunden
  • Ventilator: (84 Tage x 24 Stunden) x 20W = 40.320 Wattstunden = 40,3 Kilowattstunden
  • Gesamte Kilowattstunden = 887

Anhand des Beispiels haben wir für einen Wachstumszyklus eine Gesamtzahl von 887 Kilowattstunden errechnet. Zur Berechnung der finalen Kosten orientieren wir uns am regionalen Energiemarkt, wo die Kilowattstunde derzeit durchschnittlich 0,30 Euro kostet. Daraus ergeben sich folgende Kosten:

887 x 0,30 Euro = 266,10 Euro

Wer sich die Berechnung der Stromkosten nicht antun möchte, der kann auch auf Alternativen aus dem Internet zurückgreifen.

So finden sich mittlerweile zahlreiche Verbrauchsrechner, die anhand unterschiedlicher Parameter ermitteln, wie hoch der Stromverbrauch eines Setups ist.

Allerdings ist hierbei Achtsamkeit geboten.

Einige Verbrauchsrechner nutzen nur wenige Parameter.

Entsprechend ungenau ist das Ergebnis.

Für eine möglichst realistische Berechnung sollte der Rechner im Idealfall dieselben Parameter nutzen wie in unserer Beispielrechnung.

Alternativ kannst Du auch unseren Stromkostenrechner für eine schnelle Kalkulation nutzen.

Tipp 1: Auf LED-Beleuchtung wechseln

Der größte Kostenfaktor beim Anbau ist stets die Beleuchtung.

Wie unsere Beispielrechnung zeigt, kann sie ohne Weiteres bis zur hälte des gesamten Stromverbrauchs ausmachen.

Oftmals greifen Grower daher auf vermeintlich günstige Komponenten zurück, um Geld zu sparen.

So sind Natriumdampflampen auf den ersten Blick deutlich günstiger als hochwertige LEDs.

Was viele nicht wissen:

Die angegebenen Wattzahlen entsprechen nicht immer dem Stromverbrauch.

Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Wattleistung der LEDs sich auf die Lichtleistung bezieht.

Eine Natriumdampflampe mit 600W liefert eine äquivalente Lichtleistung wie eine LED-Lampe mit 600W.

Der Verbrauch der LED ist in der Praxis allerdings nur etwa halb so hoch und liegt bei etwa 300 Watt.

Somit lässt sich pauschal festhalten, dass die LED im direkten Vergleich mit der Natriumdampflampe bei gleicher Leistung nur halb so viel Strom verzehrt.

Um den Einfluss der richtigen Lampenwahl zu verdeutlichen, orientieren wir uns erneut an der obigen Beispielrechnung.

Dort entfallen etwa 700 Kilowattstunden auf die Lampen mit einer Leistung von 600 Watt.

Werden diese nun durch adäquate LEDs ersetzt, so halbieren sich die Kilowattstunden auf 350.

Bei einem durchschnittlichen Kostenfaktor von 0,30 Euro pro Kilowattstunde beträgt die Ersparnis durch gleichwertige LEDs während eines einzigen Wachstumszyklus in etwa 100 Euro.

Wenngleich LED-Lampen vergleichsweise teurer sind, so lohnt sich die Anschaffung mit Blick auf die Einsparungen zweifelsfrei.

Tipp 2: Setze auf ein sparsames Belüftungsset

Mit der Belüftung steht und fällt die spätere Ernte.

Oftmals werden jedoch Komponenten genutzt, deren Leistung den eigentlichen Bedarf übersteigt.

Daher beschäftigen wir uns bei den Energiespartipps für Indoor Grower auch mit der richtigen Belüftung und welches Sparpotenzial diese bietet.

Eine kleine Growbox mit den Maßen 100x100x220 sowie einem Leuchtmittel mit einer Leistung von 400 Watt benötigt ein Abluftsystem mit einer Leistung von etwa 250 m³/h.

Der Verbrauch entsprechender Systeme liegt je nach gewählter Lüftungsstufe im Durchschnitt bei etwa 30 Watt.

Ähnliche Abluftsysteme, die jedoch für doppelt so große Growboxen konzipiert wurden, weisen einen Verbrauch von bis zu 170 Watt auf.

Wer hier auf das falsche, respektive zu große System setzt, verschenkt viel Geld.

Während das 30 Watt-System pro Wachstumszyklus etwa 20 Euro verschlingt, liegt der Betrag bei der größeren Variante bereits bei über 100 Euro.

Daher ist es zwingend ratsam, das Lüftungsset auf seine Tauglichkeit zu überprüfen und bei Bedarf auf ein kleineres und sparsameres Set zu setzen.

Tipp 3: Intelligente Steuerungssysteme

Intelligente Steuerungssysteme sind nicht nur bei der Aufzucht der Pflanzen hilfreich.

In der aktuellen Zeit können sie Dir auch dabei helfen, Geld zu sparen.

Der Grund hierfür sind die positiven Eigenschaften, die die Steuerungssysteme mit sich bringen.

So regulieren sie selbstständig Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Belüftung.

Somit musst Du selbst keine energieintensive Regulation vornehmen und sparst einiges Geld ein.

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GrowControl GrowBase Pro*

Die GrowBase Pro von GrowControl ermöglicht Dir über unterschiedlichste Schalt- und Mess-Schnittstellen die komplette Überwachung und Steuerung Deines Indoor Grows.

Tipp 4: Stromanbieter wechseln

Gerade beim Einsparen von Nebenkosten stehen die Stromanbieter häufig im Fokus.

Tatsächlich vergleichen aber nur wenige Menschen die möglichen Ersparnisse. Ein Stromanbieterwechsel kann Dir dabei helfen, die Kosten für den Anbau weiter zu senken.

Pro Monat können bei einem ähnlichen Setup wie in unserem Rechenbeispiel bis zu 100 Euro durch den Anbau fällig werden.

Dabei gehen wir jedoch von Preisen der Grundversorgung aus.

Private Energieversorger veranschlagen derzeit bisweilen den doppelten Betrag.

Auf das Jahr gerechnet kann allein der Anbau in den eigenen vier Wänden bei einem schlechten Vertrag zusätzliche Kosten von über 1.000 Euro erzeugen.

Ein Wechsel des Stromanbieters kann je nach aktuellem Vertrag daher eine wichtige Entscheidung sein.

Check24.de Stromanbietervergleich*

Tipp 5: Zusammen growen

Der Ertrag eines Quadratmeters in der Growbox ist so üppig, dass der Eigenbedarf ohne Weiteres gestillt werden kann.

Daraus ergeben sich weitere Vorteile, die unweigerlich Teil der Energiespartipps für Indoor Grower sein müssen.

Hast Du weitere Freunde oder Freundinnen, die sich für das Growen interessieren, so könnt Ihr Eure Kapazitäten ganz einfach bündeln.

Teilt Euch eine Growbox oder ein Growzelt und baut gemeinsam an. In Kombination mit den weiteren Tipps aus diesem Artikel könnt ihr auf diese Weise Eure Ausgaben mehr als halbieren.

Tipp 6: Growing outsourcen

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Geht es Dir beim Growing nur um das Kapital, so gibt es mittlerweile clevere Lösungen, die den Anbau in den eigenen vier Wänden überflüssig machen.

So kannst Du beispielsweise bei Unternehmen investieren und Dir dort eigene Pflanzen kaufen.

Für einen einmaligen Kaufpreis erhältst Du lebenslang einen Pflanzplatz, wobei die Pflanzen stetig geklont und in Intervallen von zwei bis drei Monaten geerntet werden.

Pro Ernte wirst Du anschließend am Gewinn beteiligt.

Fazit:

Mithilfe unserer Energiespartipps für Indoor Grower kannst Du einen Teil Deiner Ausgaben reduzieren.

Für eine bestmögliche Ersparnis ist es ratsam, mehrere der Tipps zu kombinieren und auf diese Weise dauerhaft – nicht nur während der Energiekrise – viel Geld zu sparen, ohne auf das Growen verzichten zu müssen.

Da weniger Energie verbraucht wird, hilfst Du somit zudem aktiv dabei, die Umwelt zu schonen.

Hast du noch mehr Tipps? Dann einfach unter diesem Beitrag kommentieren, wir freuen uns :)

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