Growbox Zubehör für Indoor Growing [Update für 2020]

Ob du dir eine Growbox kaufst oder selber baust, mit der Box alleine kommst du nicht weit. Du brauchst für deine Growbox Zubehör. Damit meinen wir nicht die Belüftungsanlage oder die Beleuchtung – die sind auch wichtig, klar – sondern die vielen kleinen Dinge, die du dir anschaffen solltest, um erfolgreich zu growen.

Nicht alles was als Growbox Zubehör angepriesen wird ist notwendig aber es gibt verschiedene Produkte die dir das Leben nicht nur erleichtern sondern teilweise sogar notwendig sind um optimale Ergebnisse zu erzielen. Fangen wir direkt an.

growbox zubehör

Sicherheitsbrille & Scheren | bei LED Beleuchtung unbedingt notwendig | für NDL empfohlen

Bei einer LED Beleuchtung solltest du auf jeden Fall eine Schutzbrille tragen, oder die Leuchtstärke beim arbeiten auf die niedrigste Einstellung zurückschrauben. Das Licht ist so intensiv, dass du nach kurzer Zeit bereits Kopfschmerzen oder Übelkeit empfinden kannst.

Bei einer NDL Beleuchtung ist eine Schutzbrille mit integriertem Filter empfohlen, damit kannst du das Orange Licht herausfiltern und siehst die Pflanzen wie in der Natur.

Thermometer und Hygrometer | unbedingt notwendig

Dieses Growbox Zubehör fällt unter die Kategorie Unbedingt Notwendig. Am praktischsten empfanden wir Kombogeräte die beide Funktionen vereinen. Das Thermometer dient der Kontrolle der idealen Betriebstemperatur und das Hygrometer dient zur Überprüfung der Luftfeuchtigkeit.

Idealerweise gibt es eine Historie der minimalen und maximalen Werte. So kann man z. B. prüfen wie kalt es in der Nacht in der Growbox war während man geschlafen hat. Unsere Schützlinge mögen es gerne warm. Doch nicht zu warm. Die Temperatur sollte im Idealfall zwischen 22 und 28 Grad liegen.

Die Luftfeuchtigkeit sollte während der Wachstumsphase 60% bis 70% betragen. Mehr wäre zwar gut aber dann wird die Gefahr der Schimmelbildung zu groß. Während der Blüte verringert man die Feuchtigkeit auf unter 40%. Je trockener desto besser aber aufgepasst: die Pflanzen sind dann viel durstiger und anfällig gegenüber zu heißen Lampen.

pH & EC Messgerät | unbedingt notwendig

Wie in unserem Beitrag zur Bewässerung bereits erwähnt, dient das Messen und Anpassen des pH-Wertes der idealen Nährstoffaufnahme. Man misst, wie sauer bzw. basisch das Gießwasser ist und passt den pH-Wert gegebenenfalls mit pH-Minus* oder pH-Plus* an.

Man kann den pH-Wert auf verschiedene Arten messen. Zum Beispiel mit Teststreifen*, chemischen Substanzen oder einem pH-Messgerät*. Letztere empfinden wir am praktischsten, da es einfacher ist ein Display abzulesen als eine Farbe auf einer Farbskala einzuordnen. Deshalb auch hier wieder ein Must Have für die Growbox Zubehörsammlung.

Ebenfalls von unserer Growbox Bewässerung Seite bekannt ist das EC Messgerät. Der EC Wert gibt an, wie hoch der Salzgehalt im Wasser ist. Für den Grower ist das wichtig um zu wissen, wie viel Dünger maximal zusätzlich ins Wasser gegeben werden kann. Ist der EC Wert zu hoch, können die Pflanzen kein Wasser mehr aufnehmen und verbrennen quasi.

Ein zu geringer EC Wert und die Pflanzen könne an Nährstoffmangel erkranken. Um einen optimalen Wert zu gewährleisten ist es daher wichtig sein Gießwasser regelmäßig zu checken. Am Einfachsten geht das mit einem elektronischen EC Messgerät. Die gibt es bereits für unter 30€ und sollte im Besitz jedes Growers sein.

Erde & Dünger | unbedingt notwendig

Wie auf unserer Seite über den Anbau auf Erde angesprochen gibt es verschiedene, vorgedüngte Erdmixe* die perfekt für den Anbau unserer Lieblingspflanze geeignet sind. Es gibt sie in unterschiedlichen stärken. Leichtere Sorten sind für Pflanzen geeignet, die gerade in Torf Pallets großgezogen wurden.

Schärfere Sorten hingegen sind eher für schon größere Pflanzen, z. B. nach dem Umtopfen aus kleineren Töpfen. Prinzipiell gilt, je stärker die Erde vorgedüngt ist, desto länger muss nicht selbst gedüngt werden. Wir bevorzugen aber mehr Kontrolle und da man früher oder später sowieso Düngt ist die Gefahr kleiner das viel zu spät mit dem Düngen angefangen wird.

Gute Growerde findet man leider nicht im Baumarkt und selbst wenn ist es höchst zweifelhaft sie dort zu kaufen denn man weiß nicht wie lange sie schon draußen im Regen lag. Im Schlechtesten Fall sind alle Nährstoffe schon rausgewaschen. Daher lieber zum Headshop des Vertrauens gehen oder bequem auf Grow-shop24.de bestellen*.

Wer eine gute Ernte einfahren möchte muss sich um seine Pflanzen kümmern. Ein wichtiger Punkt ist dabei der Dünger*. Es ist ähnlich wie mit der Tierzucht. Wer möglichst schwere Kühe will muss seine Rinder ordentlich füttern. Normalerweise holen sich die Pflanzen was sie brauchen aus dem Boden.

In einem Blumentopf sind jedoch nur begrenzte Vorräte an Nährstoffen vorhanden also müssen wir die verbrauchten durch neue ersetzen. Das passiert mit dem Dünger. Dabei unterscheidet man zwischen Biologischen Düngemitteln und Dünger mit Mineralsalzen. Was besser ist, ist Geschmacksache.

Hier würden wir aber von den Düngemitteln aus dem Baumarkt abraten und statt dessen lieber für die Cannabis-Zucht spezialisierten Dünger verwenden. Die bekanntesten und beliebtesten Anbieter sind BioBizz und Hesi.

„Anbau Bibel“ | für Anfänger empfohlen

Minigewächshaus | optional

Ein Minigewächshaus ist eines dieser Nice-To-Have Zubehörteile. Man braucht es nicht wirklich um seine Pflanzen aus Samen zu ziehen aber spätestens wenn man Stecklinge macht, erweisen sich die kleinen Boxen als perfekte Helfer um die Luftfeuchtigkeit in den ersten paar Tagen bei minimalem Aufwand möglichst hoch zu halten. Dazu sprüht man einfach mehrmals täglich mit einem Zerstäuber etwas Wasser hinein.

Wir haben die besten Erfahrungen mit einer Kombination aus Minigewächshaus* mit direkt darüber platzierten Leuchtstoffröhren mit verschiedenen Farbtemperaturen gemacht. Gerade in den ersten Tagen ist die Lichtleistung noch nicht so wichtig wie ein feuchtwarmes Klima, wodurch sich mit Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen noch etwas Strom sparen lässt.

Torf Pallets | optional