Growbox 60x60x160 – die wichtigsten Infos

Wenn du Indoor growen möchtest gibt es 2 Möglichkeiten wie du die Größe deiner Growbox definieren kannst. Entweder durch die örtlichen Begebenheiten oder, wenn du etwas freier bist, kannst du dir die Abmessungen selbst überlegen – wir schauen uns hier die Growbox 60x60x160 an.

Grundsätzlich kannst du mit fast allen Boxen deinen Eigenbedarf decken – auf was du auf jeden Fall schauen solltest ist die Höhe der Box.

Die 60×60 ist auf jeden Fall eine gute Größe um mit dem Growen anzufangen.

Die Devise ist also lieber eine kleine Grundfläche, dafür eine große Höhe für deine Growbox.

Praktisch ist anschließend, wenn die Growbox geruchssicher ist, weshalb du beim Kauf auf einen solchen Hinweis bestehen solltest.

Growbox 60x60x160 cm: Die besten Zelte

GrowboxKompletsett (Empfehlung)GünstigstePreis/LeistungHigh End
60x60x160LED HOMEbox Q60+ *DiamondBox Silver Line SL60 (nur Box)*

oder


LED Low Budget Growbox Komplettset*
HOMEbox Ambient Q60+ (nur Box)*

oder


LED HOMEbox Q60+ Komplettset*
GrowPRO 3.0 Growbox XS (nur Box)*

oder


Sanlight HOMEbox Q60+ Komplettset*

Bevor wir uns tiefer mit dem Inhalt der Growboxen auseinandersetzen, muss natürlich erst die richtige Growbox gekauft werden.

Wichtig sind die Maße von 60 x 60 cm Bodenfläche und mindestens 160 cm Höhe.

Praktisch ist anschließend, wenn die Growbox geruchssicher ist, weshalb du beim Kauf auf einen solchen Hinweis bestehen solltest.

Die Innenseite muss selbstverständlich mit reflektierendem Material ausgestattet sein, damit möglichst viel Licht auf die Pflanzen zurückgeworfen wird. Viele setzen hierfür ganz schlicht auf Reflektorfolie oder Mylar-Folie.

Da ein Abluftsystem eingebaut werden muss, sollte mindestens ein Rohrauslass und ein Rohreinlass vorhanden sein. Praktisch finden viele Grower darüber hinaus eine Kabelöffnung, damit die Technik problemlos untergebracht werden kann.

Viel mehr muss eine Growbox an und für sich nicht haben, alles darüber hinaus sind nur Extras. Teilweise werden Zeitschaltuhren, weitere Clip-Ventilatoren oder dergleichen mitgeliefert. Diese Extras bauen die meisten jedoch selber ein, hier ist die Preis-Leistung besser und folglich in der Regel auch die Qualität.

Geringe Kosten bringt der DiamondBox Silver Line SL60 * mit sich. Ebenso wie beim HOMEBox Ambient Q60+* sind alle wichtigen Features vorhanden.

Empfehlung: Vor allem wenn du Anfänger bist, kauf dir ein Komplettset, da hast du alles dabei und musst dich nicht um die Abstimmung der einzelnen Geräte kümmern. Außerdem sind die Sets meistens günstiger als wenn du die Produkte einzeln kaufst.

Wieviele Pflanzen passen rein?

Growbox 60x60x160cm – wie viele Pflanzen passen in die Box?

In einer 60x60x160cm Growbox kannst du maximal 4 Pflanzen in 4 Töpfen á 8l anpflanzen.

Ist deine Growbox 60x60x160 cm groß, kannst du in der Regel 4 Pflanzen darin platzieren. Dann brauchst du für jede Pflanze einen Topf, der maximal 8 Liter Volumen umfassen kann.

Gewitzte Grower wenden jedoch einen cleveren Trick an, um noch mehr Pflanzen unterzubringen.

In der Regel brauchen Pflanzen ca. 3 Monate, bis sie erntereif sind. Clevere Grower setzen nun für anderthalb Monate lediglich 4 Pflanzen an.

Sind die anderthalb Monate anschließend um, werden vier weitere kleine Pflanzen im Zelt angesetzt.

Anstelle dessen, dass diese Pflanzentöpfe auf dem Boden stehen, hängen sie jedoch vom Dach der Growbox herunter. Du befestigst also einen Faden am Dach, an den du den Topf hängst.

Da die Pflanzen erst nach den anderthalb Monaten eine ordentliche Größe erreichen, bleibt auf diese Art und Weise häufig noch Platz für 8 Pflanzen, die sich mit rund 40 Tagen Unterschied abernten lassen.

Empfohlen sein soll diese Methode jedoch nur fortgeschrittenen Growern, da ansonsten das Abluftsystem durcheinandergeraten kann, die Licht- und Dunkelphasen von Pflanzen in der Blüte- und Wachstumsphase variieren und so weiter.

Was den Ertrag der Pflanzen angeht, hängt dieser ganz vom eigenen Skill und den gewählten Samen ab. Prinzipiell musst du berücksichtigen, dass Samenhändler beim Ertrag das gesamte Pflanzenmaterial angeben und nicht nur das Blütenmaterial.

Ebenso musst du unterscheiden zwischen dem Gewicht bei der Ernte und dem Trockengewicht (bspw. nach Fermentierung), da frisches Cannabis innerhalb weniger Stunden einen guten Teil seines Gewichts verlieren kann.

Growbox 60x60x160: Auf die Beleuchtung kommt es an

Der Ertrag der Pflanzen sowie der Gehalt an Cannabinoiden hängt zu einem Großteil davon ab, ob die Beleuchtung richtig eingesetzt wird.

Ist die Beleuchtung etwa zu heiß oder zu nah an den Pflanzen, können diese Verbrennungen erleiden.

Ebenso kann der Schlafrhythmus der Pflanzen komplett ruiniert werden, wodurch die Ernte im Eimer ist.

Darüber hinaus bestimmen Grower von Cannabissorten, die nicht selbstblühend (Autoflowering) sind, anhand des Lichts, wann die Blütephase startet.

Lichtbedarf

Für den Bedarf an Licht rechnen die meisten Grower nach einer Faustregel mit 25000 Lux in der Wachstumsphase und rund 50000 Lux in der Blütephase. Ein Lux berechnet sich dabei nach folgender Formel: 1 lux = 1 lm / m²

Damit du also checken kannst, ob deine Growbox ausreichend beleuchtet wird, solltest du zu einem Watt zu Lumen Rechner greifen.

Bei Growboxen mit den Maßen 60 x 60 x 160 beträgt die Grundfläche 360 cm². Hat deine Growlampe also 20000 Lumen, kommen auf die Fläche gerechnet ca. 50000 Lux heraus.

20000 lm / 0,36 = 55555,556

Die Wahl des richtigen Leuchtmittels

LampentypeKomplettsets (Empfehlung)GünstigsteBeste Preis/LeistungHigh End
MHL/NDLAdjust-A-Wing (regelbar)*MHL Blüte* & NDL Wachstum*MHL Blüte* & NDL Wachstum*-
LSR/ESLEnergiesparlampen (Blüte & Wachstum)*2x55W (Blüte)* & 2x55W (Wachstum)*2x55W (Blüte & Wachstumsset)*-
LEDSanlight Evo 4-60 Set*Mars Hydro TSW 2000 (Amazon)*

oder

Mars Hydro TSW 2000 (Hersteller)*
hortiONE 368 V2 LED*Greenception GCX 4*

Als Leuchtmittel empfehlen sich allem voran LEDs.

Mit diesen lässt sich hervorragend das Farbspektrum der Sonne nachahmen, ebenso wie die Lichtstärke zum Growen sehr angenehm ist.

Ein weiterer Vorteil besteht in der geringen Wärmeentwicklung, wodurch sich die Growbox 60x60x160 länger kühl halten lässt. Hiermit geht einher, dass diese LEDs im Vergleich sehr stromsparend und damit kostengünstig sind.

Die günstigste LED zum Growen ist die Mars Hydro TSW2000 (Amazon* / Mars Hydro*). Die hortiONE 368 V2 LED mit 130 Watt* ist von der Preis-Leistung her noch besser geeignet. Wer sich schon in die High End Welten vorwagen will findet mit der Greenception GCX4* den richtigen Partner.

Wir empfehlen dir (vor allem wenn du Anfänger bist) auf das Sanlight Evo 4-60 Set* zu setzen. Hier hast du schon alles notwendige mit dabei.

Altbekannte Alternativen sind die Natriumdampf- (NDL) oder Metallhalogen- (MHL) Lampen. Viele Grower schwören darauf, durch diese Lampen die besten Erträge erzielen zu können. Die Nachteile sind jedoch der hohe Stromverbrauch, die sehr starke Wärmeentwicklung und der nötige Abstand sowie das Zubehör.

Für Anfänger empfiehlt sich darum auf jeden Fall eine starke LED, während erfahrenere Grower gerne auch mit Natriumdampflampen und MHL experimentieren können.

Damit das benötigte Zubehör direkt mitgeliefert wird, empfehlen sich sogenannte Komplettsets. Dieses Komplettset mit einer 150 Watt NDL* füllt Growboxen unserer Maße problemlos aus.

Wer experimentierfreudiger ist, kann gerne das 250 Watt Beleuchtungsset* kaufen. Da sich die 250 Watt herunterregeln lassen, ließe sich diese Lampe vielseitig für andere Growboxen einsetzen.

Sehr günstig durch die Wachstumsphase kommst du mit Neonröhren oder Energiesparlampen. In der Blütephase empfehlen sich diese jedoch aufgrund einer zu schwachen Leuchtkraft nicht mehr. Dafür ist der Aufbau solcher Beleuchtungssysteme extrem einfach, ebenso wie wenig Abwärme und Kosten entstehen.

Gut und günstig kannst du diese Stecklingsarmatur für 2 x 55 Watt Leuchtstoffröhren* kaufen. Mitgeliefert werden hier sogar Leuchtmittel für die Blütephase – Für bessere Erträge lohnen sich jedoch andere Lampen.

Growbox 60x60x160: Das Belüftungssystem installieren

 Komplettset (Empfehlung)GünstigstePreis/LeistungHigh End
AbluftSilent Set 200/250 m³/h*Ventilution 187*Silent S&P 250*Secret Jardin DF16 Extractor*
AktivkohlePrima Klima EL 240*

Das Lüftungssystem ist bei Growboxen schnell montiert, lediglich ein wenig Know-how musst du anwenden.

Wichtig ist, dass du das Lichtsystem und Belüftungssystem mit Kopf aufsetzt, da diese beiden zu großen Problemen mit dem Pflanzen oder den örtlichen Ordnungshütern führen können.

Umluft

Innerhalb einer Growbox muss immer ein steter Wind wehen.

Dieser dient dem Zweck, Schimmel und Parasiten fernzuhalten. Ebenso sorgt eine leichte Brise durch „low stress training” für ein verstärktes Wachstum. Manche gehen sogar soweit, einen leichten Überschuss an CO2 in der Growbox zu erhalten, da hierdurch Erträge optimiert werden können.

So Spielereien sind jedoch für erfahrene und für professionelle Grower vorbehalten.

Bestens geeignet ist ein oszillierender Ventilator, der entweder per Clip-System angebracht oder schlichtweg aufgestellt werden kann.

Growbox 60x60x160 – die wichtigsten Infos 5

Secret Jardin Monkey Fan*

Daten:

  • Leistung: 20W
  • Breite: 21cm
  • Höhe: 20cm
  • Durchmesser: 21cm
  • Passend für Stangen zwischen 16-21mm
  • Rotordurchmesser: 16,8cm
  • Durchschnittliche Lebensdauer: 10000 Stunden

Dass der Ventilator oszilliert ist wichtig, damit die Umluft an alle Ecken der Growbox gerät. Bestenfalls checkst du jeden einzelnen Punkt innerhalb der Growbox ab und schaust, ob überall ein gleich starker Windzug weht.

Bei Clip-Ventilatoren haben die meisten Growboxen Metallstangen als Vorrichtungen, an denen der Ventilator festgeclippt werden kann. Alternativ stellst du einfach den oszillierenden Standventilator auf.

Aufstellen solltest du die Ventilatoren so, dass sie leicht um die Pflanzen wehen, diese jedoch nicht direkt treffen.

Bei 60×60 cm lohnt es sich, einen Ventilator leicht über und einen leicht unter die Pflanzen wehen zu lassen. Bestenfalls sollte besonders bei NDL oder MHL ein Ventilator auf die Lampen gerichtet sein, damit die entstehende Wärme direkt abgetragen wird.

Für Clipventilatoren reicht es vollkommen aus, einmel den Secret Jardin Monkey Fan* und einem Durchmesser von 21 cm aufzustellen.

Diese sollten gegenüber voneinander im Zelt platziert werden. Manche Grower wollen lieber einen leistungsstarken Ventilator wie etwa den Taifun FlatFan*, der bis zu 45 Watt verbrauchen kann. Alternativ zu diesem kannst du auch den Standventilator mit 40 cm Höhe und auch 40 Watt Verbrauch erwerben.

Die besseren Ergebnisse und weniger Arbeit hast du jedenfalls mit den Clip-Ventilatoren.

Tipp: Ein zweites Exemplar solltest du direkt mit bestellen, falls ein Ventilator ausfällt.

Abluft

Das Abluftsystem muss mit dem Umluftsystem übereinstimmen. Viele Grower vergessen, dass dort, wo Abluft anfällt, auch Luft eingespeist werden muss. Hierfür musst du schauen, ob deine Growbox 60x60x160 einen Lufteinlass hat oder ob du diesen anfertigen musst.

Alternativ kannst du auch für den Lufteinlass einen kleinen Ventilator anbringen (aktive Zuluft), der hierdurch den Lufteinlass regulieren kann. Wichtig ist dann jedoch, dass Abluft und Zuluft genau aufeinander abgestimmt sind, da ansonsten Unterdrücke entstehen können. Alternativ lässt du lediglich kleine Schlitze in der Growbox, durch welche die Zuluft passiv eingezogen wird.

Für ein gutes Klima in der Growbox lohnt es sich, die Zuluft durch ein offenes Fenster von draußen zu holen. Wenn nur warme Zimmerluft eingespeist wird, kann das schnell zu einer Überhitzung in der Growbox führen.

Ein Abluftsystem hast du jedenfalls schnell beim Growshop deines Vertrauens gekauft.

Greife am besten zu einem Komplettset, dann brauchst du nicht lange recherchieren, ob deine Teile miteinander funktionieren.

In Komplettsets vorhanden ist meistens ein sogenannter In-Line Lüfter. Dieser lässt sich einfach in Lüftungssysteme verbauen, da er bereits die Form des Rohrs hat. Normalerweise müsste man darauf achten, wie viel Luft dieser Abluftventilator in der Minute bewegt.

Da unsere Growbox mit 60x60x160 cm jedoch nicht allzu groß ist, reichen die meisten In-Line Lüfter aus.

Achte gegebenfalls darauf, den Ventilator bei der Montage so einzustellen, dass jede Minute die gesamte Luft der Growbox ausgetauscht wird.

Neben dem Lüfter haben Komplettsets einen Aktivkohlefilter eingebaut (mehr dazu unten), ebenso wie Alu-Flexrohre und Schlauchklemmen, damit du das Abluftsystem einfach und schnell aufsetzen kannst.

Lohnen kann sich noch ein Silencer, btw. ein schallgedämmtes Rohr. Der In-Line Lüfter gibt verräterische Geräusche von sich, welche durch eine entsprechende Schalldämmung verschwinden.

Ein sehr gutes und günstiges Set für Anfänger ist das Abluft Komplettset Eco*. Wer viel Wert auf Diskretion und Ruhe legt, kann sich das teurere Abluft Komplettset mit TD Silent Lüfter* bestellen.

Aktivkohlefilter

Ins Abluftsystem verbaut werden muss ein Aktivkohlefilter, da die Abluft ansonsten nach wie vor massiv nach Cannabis riecht.

Dabei solltest du als Anfänger deinen In-Line Abluftventilator in einem Paket mit dem Aktivkohlefilter kaufen, da beide in das selbe Abluftsystem eingebaut werden müssen. Achte auch darauf, dass der Filter genügend Kubikmeter pro Stunde reinigen kann, bei Growboxen unserer Größe ist das allerdings quasi immer der Fall.

Kaufe von Anfang an am besten einen weiteren Aktivkohlefilter mit. Auch wenn die Lebensdauer in der Regel 12 – 24 Monate beträgt, schadet ein Ausfall des Filters enorm. Selbstverständlich wird der Filter zusammen mit dem Abluftsystem am Dach der Growbox montiert, da hierhin die warme Abluft der Pflanzen steigt.

Wie bereits gesagt, sollten In-Line Lüfter und Aktivkohlefilter aufeinander abgestimmt sein.

Growbox 60x60x160: Das richtige Zubehör

Mit der Belüftung und Beleuchtung hast du die wichtigsten Schritte getan, um deine Pflanzen in der Growbox 60x60x160 gedeihen zu lassen. Das folgende Zubehör dient lediglich dem Zweck, die Erträge noch weiter zu optimieren.

Hygro-/Thermometer

Die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit haben einen wichtigen Einfluss auf das Wachstum und den Ertrag der Hanfpflanzen. Aus diesem Grund kann es sich für fortgeschrittene Grower lohnen, diese Messgeräte zu kaufen. Platziert werden sollten sie anschließend in der Nähe der Cannabispflanze, damit möglichst genau die Umgebung der Pflanzen wahrgenommen wird. Es lohnt sich zudem, über diese Parameter Tagebuch zu führen.

Anschließen gibt es für bestimmte Sorten und Wachstumsperioden unterschiedliche Richtlinien, was Luftfeuchtigkeit und Temperatur angeht. Beide Parameter üben dabei reziprok Einfluss aufeinander, da beispielsweise eine höhere Luftfeuchtigkeit mit einer kühleren Temperatur ausgeglichen werden kann.

Bei Zimmertemperatur gilt so die Faustregel, dass in der Anzucht der Setzlinge 70 bis 80 % Luftfeuchtigkeit vorherrschen dürfen. Am geringsten sollte die Luftfeuchtigkeit in der Blütephase sein, wo sie zwischen 40 und 60 % betragen kann. Damit du jedoch den optimalen Ertrag herausholen kannst, solltest du dir eine detaillierte Tabelle aussuchen.

Optimalerweise kaufst du ein 2-in-1 Gerät, welches Hygro- & Thermometer in sich vereint. Ein gutes solches Messgerät ist dieser digitale Thermo- & Hygrometer, eine gute Alternative ist dieser.

Erde

Die Growerde bzw. das Growmedium ist der Grund und Boden, in welchen die Pflanzen eingesetzt werden. Der Begriff der Erde ist aber noch zu eng gefasst, da darüber hinaus zahlreiche weitere Medien für den Cannabisanbau zur Verfügung stehen. Wichtig sind dabei insbesondere die Nährstoffe in der Erde, da die Pflanzen über die Wachstumsperiode hinweg unterschiedliche Nährstoffe brauchen.

So benötigen Cannabispflanzen bei der Keimung und der Anzucht kaum Nährstoffe, da der Samen sie mit allem lebensnotwendigen Stoffen versorgt. Anschließend werden bei der Blüte und dem Wachstum vermehrt Dünger und Nährstoffe gebraucht.

Blumenerde

Interessanterweise kannst du auch für den Hanfanbau zu einer qualitativ hochwertigen Blumenerde aus dem Baumarkt greifen. Dann solltest du lediglich beim Gießen ein wenig sparsam sein, da die Blumenerde als sehr lebendiges Medium zum Schimmeln geneigt ist. Hervorragend ist vorgedüngte Erde, da diese viel Arbeit erspart.

Bei der Keimung und Anzucht solltest du Anzuchterde verwenden. Während der Keimung und Anzucht schaden Nährstoffe in der Erde den Setzlingen. Anzuchterde hat jedoch drastisch wenige Nährstoffe, um sensible Pflanzen in dieser Phase zu unterstützen.

Eine gute und vor allem leichte Blumenerde ist die von COMPO SANA. Als Anzuchterde kannst du die Frux Seed Sowing Compost kaufen.

Kokosgranulat

CANNA Coco Professional Plus, 50 L, Braun
  • CANNA Kokosfasersubstrat ist ein organisches Produkt mit homogener Struktur ohne chemische Zusätze,...
  • Umweltfreundlich sowie mehrmals verwendbar und Erfüllt die RHP-Anforderungen
  • Speziell ausgesuchte indische Kokosnüsse bilden den Grundstein für CANNA Coco Professional Plus

Wenn der anstehende Grow nicht dein erster Versuch ist, kannst du auch zu Kokosgranulat greifen. Dieses wird aus den Schalen der Kokosnuss hergestellt, wobei es sich um ein gutes totes Medium handelt. Vor dem Grow wir das Substrat in Wasser aufgeweicht. Anschließend ist das Medium abgehärtet gegen viele äußere Einflüsse, sauer oder basisch wird das Medium nur schwer, ebenso wie eine Überwässerung kaum möglich ist.

Fordernd ist auf jeden Fall, dass du komplett auf dich gestellt mineralisch düngen musst und für deine Cannabissorte herausfinden musst, welche Dünger gut geeignet sind. Dafür sind dann aber auch höhere Erträge als bei Blumenerde möglich.

Bestes Kokosgranulat, welches extra für den Cannabisanbau entwickelt wurde, ist das Canna Coco Plus.

Steinwolle

Grodan Steinwolle 15 Miniblöcke 4 x 4 cm
  • 1 x 15er Strang 40/40 Miniblock (4x4cm)
  • Gute Konsistenz
  • Sehr Simpel

Das höchste Maß aller Anbaumedien ist die Steinwolle, da hiermit hydroponische Pflanzen hochgezogen werden. Es handelt sich bei der Steinwolle um einen komplett anorganischen Stoff, der quasi aus kaputten Steinen hergestellt wird. Dieses Medium empfiehlt sich jedoch wirklich nur für Profis. Der Umgang ist extrem kompliziert, weshalb du sehr viel Erfahrung mit dir bringen solltest. Insbesondere löst Steinwolle oft Hautirritationen aus und steht im Verdacht, Krebs in den Atemwegen auszulösen – Du musst also genau wissen, was du machst. Kaufen kannst du die Steinwolle von Grodan.

Blähton-Granulat

Ein weiteres Medium für den hydroponischen Grow ist das Blähtongranulat, welches aus kleinen braunen Tonkügelchen besteht. Hydroponische Systeme haben den Vorteil, dass die Pflanzen im Wasser wurzeln, wodurch meistens mehr sekundäre Pflanzenstoffe sowie größere Pflanzen entstehen.

Dünger

CANNA Terra Vega, (NPK 3-1-4), 1 L für 200 L Nahrungswasser
  • Kräftige Seitenkräfte und üppige Wurzelentwicklung sind gesunde und kraftvolle...

Verwendest du herkömmliche Blumenerde, musst du dieser mit einem mineralischen Dünger Nährstoffe zuführen. Speziell für Cannabis entwickelt wurde dabei die Canna Terra Vega Serie, verwende lediglich viel weniger des Düngers, da der Hersteller mit seinen Angaben übertrieben hat.

Zu Kokosgranulaten gibt es wieder andere Dünger. Greife bei Kokossubstraten darum am besten zu Düngern, die von demselben Hersteller wie das Granulat stammen.

Baust du hydroponisch mit Steinwolle oder Blähton-Granulat an, musst du ganz besonders auf die Dünger für deine Pflanzenarten achten. An dieser Stelle würde eine genaue Beschreibung klar den Rahmen sprengen, weshalb du dich extern weiter zu den richtigen Düngern im hydroponischen Grow informieren solltest.

Ph- & EC-Messgerät

Den pH-Wert sowie den EC-Wert deines Gießwassers solltest du immer überwachen. Hiermit kannst du entscheidend auf das Pflanzenwachstum Einfluss nehmen. Optimal eignen sich dabei Sets, welche nicht nur Testkits beinhalten, sondern auch Mittel zum Ausgleich. Holst du bspw. das Bluelab pH- und EC-Set, kriegst du alles mit mitgeliefert, um beispielsweise den pH-Wert zu senken oder zu heben.

Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch das Gießwasser ist und der EC-Wert gibt die Düngerkonzentration an. Verwenden kannst du problemlos das Bluelab pH- und EC-Set.

Ernte & Lagerung

Lagerst du dein Weed schlecht, kostet das Geschmack und Wirkung. Darum solltest du auf einige Faktoren bei der Lagerung achten. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 54 und 63 % betragen, da ansonsten Schimmel entstehen könnte bzw. die Buds austrocknen.

Die Temperatur sollte Zimmertemperatur betragen und dementsprechend bei ca. 20° C liegen. UV-Licht und direkte Sonneneinstrahlung sollte deinem Weed möglichst verbleiben, ebenso wie keine neue Luft in den Behälter gelangen sollte. Besonders gut erhalten kannst du Cannabis, wenn du einen Feuchtigkeitsregler von Boveda beilegst. Das sind die einzigen Produkte, die wissenschaftlich erwiesen Cannabis frisch erhalten können.

Was die Ernte angeht, setzt jeder Grower auf sein eigenes Zubehör. Wichtig ist, dass du das Cannabis aufhängen, trocknen und fermentieren musst. Hierfür reicht jedoch in der Regel ein Wäscheständer aus, wobei das Cannabis natürlich sehr stark riecht. Folglich musst du dir überlegen, wie du es schaffst, den Geruch möglichst nicht nach außen dringen zu lassen.

Hinzu kommt die lästige Arbeit, die beispielsweise beim Trennen der Buds vom Stängel anfällt. Hierfür gibt es eine Bandbreite an Geräten, die sich jedoch erst dann richtig lohnen, wenn im industriellen Maß Cannabis angebaut wird – was in deinem Land je nach Rechtslage verboten ist.

Bei mehr Interesse findest du hier unseren Growbox Komplettset Test, falls du eine größere Box benötigst findest du hier alles zur Growbox 80x80x180.

Schreibe einen Kommentar